Das Programm INTERREG V A

Großregion 2014-2020

Das INTERREG-Programm Großregion fördert grenzüberschreitende Kooperationen zwischen lokalen und regionalen Partnern aus dem Programmgebiet, welches sich aus verschiedenen Gebieten der Großregion zusammensetzt.
Durch verstärkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit soll der wirtschaftliche, soziale und territoriale Zusammenhalt des großregionalen Raums gestärkt und eine Verringerung der grenzbedingten Hemmnisse erzielt werden.
Gefördert werden können sowohl kleinräumige Kooperationen in einzelnen Teilgebieten als auch großangelegte Projekte auf Ebene der gesamten Großregion.

INTERREG V A Großregion Website

Die Großregion: Was ist das?

Die Großregion, das ist ein heterogener Raum, der vier EU-Mitgliedstaaten – Luxemburg-Belgien-DeutschlandFrankreich -, fünf Regionen und drei Sprachen (Deutsch, Französisch, Luxemburgisch) umfasst.

Auf einer Fläche von 65 401 km2 leben rund 11,4 Millionen Menschen.

Die Partnerbehörden des Programms

Elf Partnerbehörden der Großregion haben das Kooperationsprogramm gemeinsam ausgearbeitet und begleiten seine Umsetzung:ï das Großherzogtum Luxemburg,

  • die Wallonie,
  • die Föderation Wallonien-Brüssel,
  • die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens,
  • die Präfektur der Region Grand Est,
  • der Regionalrat Grand Est,
  • der Departementrat des Departements Meurthe-et-Moselle,
  • der Departementrat des Departements Meuse,
  • der Departementrat des Departements Moselle,
  • die deutschen Bundesländer Rheinland-Pfalz
  • und Saarland.

140 Millionen EURO EFRE-Mittel zur Förderung grenzüberschreitender Projekte

Für die aktuelle Programmperiode 2014-2020 verfügt das Programm über ein Budget von knapp 140 Millionen Euro EFRE-Mittel (139.802.646 EUR).

Da Projekte in Höhe von bis zu 60% aus EFRE-Mitteln ko-finanziert werden können, liegt das Gesamtkostenvolumen für Projekte damit bei ca. 233 Millionen EUR.

Die thematischen Prioritäten des Programms

Die Strategie des Programms ist schwerpunktmäßig auf die Bereiche Beschäftigung, räumliche Entwicklung und Wirtschaft ausgerichtet, wobei die Förderung der Beschäftigung auf dem großregionalen Arbeitsmarkt Priorität hat.

Die geförderten Projekte müssen sich inhaltlich in eine der vier großen Prioritätsachsen des Programms einordnen.

  • Prioritätsachse 1: Die Entwicklung eines integrierten Arbeitsmarktes durch die Förderung von Bildung, Ausbildung und Mobilität weiter voranbringen
  • Prioritätsachse 2: Eine umweltfreundliche Entwicklung der Großregion und eine Verbesserung des Lebensumfelds sicherstellen
  • Prioritätsachse 3: Die Verbesserung der Lebensbedingungen
  • Prioritätsachse 4: Die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Großregion fördern

Die ersten Schritte zu einem grenzüberschreitenden Projekt…

Wesentliches Merkmal eines jeden INTERREG Großregion-Projektes ist sein grenzüberschreitender Charakter: Um förderfähig zu sein, muss ein Projekt von mindestens zwei Projektpartnern aus mindestens zwei verschiedenen Mitgliedstaaten im Kooperationsraum der Großregion entwickelt und umgesetzt werden.

Auch eine grenzüberschreitende Einrichtung kann ein INTERREG-Projekt einreichen und umsetzen.

Der durch diese Zusammenarbeit entstehende „grenzüberschreitende Mehrwert“ muss klar erkennbar sein. Ferner müssen die Ziele des Projekts in Einklang mit der Strategie des Kooperationsprogramms stehen.